Booking.com bestätigte, dass Hacker in einem Cybersecurity-Vorfall unbefugten Zugriff auf Kundendaten von Reservierungen erhielten. Dabei wurden persönliche Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Buchungsdetails offengelegt.

Das in Amsterdam ansässige Reiseportal begann am Sonntagabend damit, betroffene Nutzer über verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit bestimmten Reservierungen zu informieren. Das Unternehmen gab nicht an, wie viele Kunden betroffen waren oder wann der Vorfall stattfand.

Wir haben kürzlich verdächtige Aktivitäten festgestellt, die mehrere Reservierungen betrafen, und haben unverzüglich Maßnahmen ergriffen, um das Problem einzudämmen. Die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten hat für uns höchste Priorität.

Booking.com — E-Mail an betroffene Kunden

Offengelegte Informationen können Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Wohnadressen, Telefonnummern sowie Notizen enthalten, die Gäste direkt mit Unterkünften geteilt haben. Das Unternehmen betonte, dass während des Vorfalls keine Finanzinformationen oder Kreditkartendaten kompromittiert wurden.

Booking.com setzte PIN-Nummern für alle betroffenen Reservierungen zurück und erklärte, die Situation sei nun unter Kontrolle. Die Plattform verbindet Millionen von Reisenden mit über 30 Millionen Unterkunftsanbietern weltweit über ihr Buchungssystem.

◈ So sieht die Welt diese Nachricht2 perspektiven
Gespalten · Kritisch / Analytisch1 Kritisch1 Analytisch
🇬🇧United Kingdom
The Guardian
Kritisch

The Guardian stellt diesen Vorfall als Teil eines besorgniserregenden Musters von Cybersecurity-Pannen bei Booking.com dar und betont die Geschichte des Unternehmens mit Datenlecks und regulatorischen Strafen. Die Berichterstattung hebt das branchenweite Problem gefälschter Listings und Betrugsversuche hervor und positioniert den Vorfall als systemische Schwäche der Plattformsicherheit – nicht als isoliertes Ereignis.