Google begann am Dienstag damit, vertikale Tabs für Chrome-Desktop-Nutzer einzuführen. Dabei wird ein Seitenleisten-Layout genutzt, das geöffnete Webseiten in einer Spalte statt in der traditionellen horizontalen Reihe am oberen Browser-Rand anzeigt.

Die Funktion ermöglicht es Nutzern, vollständige Seitentitel zu sehen und mehrere Tabs effizienter zu verwalten – eine Fähigkeit, die Firefox und Microsoft Edge bereits seit Jahren bieten. Firefox führte vertikale Tabs im März 2023 mit Version 136 ein, während Microsoft Edge die Funktion 2021 startete.

Nutzer können vertikale Tabs aktivieren, indem sie mit der rechten Maustaste in den Tab-Bereich klicken und die Option für vertikale Anzeige auswählen. Die Seitenleiste kann eingeklappt werden, um Bildschirmplatz zu sparen, oder bei Bedarf erweitert werden. Die Tabs bleiben dabei sortier- und gruppierbar.

"Vertikale Tabs sind eines dieser unverzichtbaren Features, die Ihnen helfen können, alle geöffneten Webseiten im Blick zu behalten."

Chromes Umsetzung umfasst Standard-Tabverwaltungsfunktionen über Rechtsklick-Menüs – wie das Erstellen neuer Tabs, das Bilden von Tab-Gruppen, das Anheften von Seiten und das Schließen von Auswahlmöglichkeiten. Nutzer können Tabs per Drag-and-Drop neu anordnen und die Grenze zwischen Seitenleiste und Hauptinhaltsbereich anpassen.

Das vertikale Layout kommt besonders Nutzern zugute, die auf Tab-Gruppen angewiesen sind – Chromes Organisationsfunktion, die verwandte Seiten zusammenfasst. Diese Gruppen beanspruchten bisher horizontalen Platz am oberen Browser-Rand, passen nun aber vertikal in die Seitenleiste.

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ZDNet stellt dies als Googles verspätetes Aufholen essenzieller Browser-Funktionalität dar und betont die praktischen Vorteile für Produktivität und Tab-Verwaltung. Die Berichterstattung positioniert Chrome als Nachzügler in einem etablierten Trend statt als Innovator – ein Spiegel des australischen Tech-Medienfokus auf Nutzerfreundlichkeit statt auf Unternehmensnarrative.