Britische Staatsanwälte haben drei Männer wegen Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Angriff vom 23. März auf jüdische Gemeinschafts-Rettungsfahrzeuge in Nord-London angeklagt. Die Behörden behandeln den Vorfall als antisemitisches Hassverbrechen.
Die Angeklagten – Hamza Iqbal (20), Rehan Khan (19) und ein 17-jähriger Doppelstaatsbürger mit britisch-pakistanischer Herkunft – werden beschuldigt, vorsätzliche Brandstiftung mit Gefährdung von Menschenleben begangen zu haben. Alle drei wurden am Mittwoch an verschiedenen Adressen im Osten Londons festgenommen.
Vier Rettungsfahrzeuge der Organisation Hatzola, die in Nord-London kostenlosen medizinischen Transport und Notfallhilfe anbietet, wurden nahe einer Synagoge in Golders Green in Brand gesetzt. Das Viertel im Nordwesten Londons ist Heimat einer großen jüdischen Bevölkerung.
tief schockierender antisemitischer Brandanschlag
Keir Starmer, britischer Premierminister — Reuters
Die Ermittlungen werden von Antiterroreinheiten geleitet, doch der Vorfall wurde bisher nicht als Terrorakt eingestuft. Die Metropolitan Police bestätigte, dass der Fall als antisemitisches Hassverbrechen behandelt wird, obwohl bei dem Angriff niemand verletzt wurde.
Berichtet sachlich über die Anklagen und betont die antisemitische Motivation des Verbrechens sowie die sicherheitspolitischen Folgen für Londons jüdische Gemeinschaft. Hebt internationale Verbindungen der Gruppe hervor, die die Verantwortung beansprucht.