Die französischen Lehrer Cécile Kohler und Jacques Paris landeten am Mittwochmorgen am Flughafen Charles de Gaulle und beendeten damit fast vier Jahre Haft in Iran wegen angeblicher Spionage. Frankreich hatte die Vorwürfe stets als konstruiert zurückgewiesen.
Das Paar traf kurz vor 9 Uhr über Aserbaidschan mit diplomatischer Eskorte ein und wurde auf dem Rollfeld vom Krisenteam des Außenministeriums empfangen. Noch am selben Tag war ein Treffen mit Präsident Emmanuel Macron geplant.
Das ist eine Erleichterung für uns alle und natürlich für ihre Familien
Emmanuel Macron, französischer Präsident — via X
Kohler (41) und Paris (72) wurden am 7. Mai 2022 während des letzten Tages einer Reise in den Iran festgenommen. Später verurteilte sie ein iranisches Gericht im Oktober 2025 zu 20 bzw. 17 Jahren Haft wegen angeblicher Spionage für Frankreich und Israel – Vorwürfe, die beide Lehrer sowie die französische Regierung vehement bestritten.
Die beiden verbrachten über drei Jahre im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran, bevor sie im November unter Hausarrest in die französische Botschaft verlegt wurden. Dort blieben sie weitere fünf Monate inhaftiert, während die diplomatischen Verhandlungen andauerten.
Rahmt die Inhaftierung als ‚Leidenszeit‘ und betont den diplomatischen Erfolg bei der Freilassung. Hebt Macrons persönliches Engagement hervor und stellt Irans Vorwürfe als haltlos dar, um die französische Erzählung der ‚Geisel-Diplomatie‘ zu untermauern und den diplomatischen Sieg zu feiern.