Ein Attentäter tötete am 18. April in Kiew mindestens fünf Menschen und verletzte zehn weitere bei einer Schießerei, bevor er in einem Supermarkt Geiseln nahm. Ukrainische Spezialkräfte erschossen ihn während einer Befreiungsaktion.

Der Angriff begann im Holosiivskyi-Bezirk im Süden Kiews, wo der Angreifer in einem Wohngebiet auf Zivilisten schoss. Videoaufnahmen zeigten, wie der Schütze in unmittelbarer Nähe von Wohnblocks aus nächster Nähe das Feuer eröffnete, bevor er in einen nahegelegenen Supermarkt floh.

Der Angreifer in Kiew, der auf Zivilisten geschossen hat, wurde eliminiert

Volodymyr Zelensky, ukrainischer Präsident — Straits Times

Die ukrainischen Behörden identifizierten den Schützen als einen 58-jährigen Mann aus Moskau, dessen Motiv jedoch unbekannt bleibt. Der Attentäter nahm eine unbestimmte Anzahl von Menschen im Supermarkt als Geiseln, woraufhin Spezialeinheiten der Polizei eingriffen.

Innenminister Igor Klymenko erklärte, dass Verhandlungen mit dem Attentäter erfolglos blieben, weshalb die Behörden das Gebäude stürmten. Während der Aktion feuerte der Verdächtige auf Polizisten, bevor er getötet wurde.

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🇸🇬Singapore
Straits Times
Analytisch

Die Straits Times präsentiert den Vorfall als klaren kriminellen Akt und betont offizielle Stellungnahmen sowie verifizierte Opferzahlen. Als neutraler regionaler Beobachter aus Singapur wird die Berichterstattung sachlich gehalten, ohne geopolitische Deutungen. Der Vorfall wird als isolierte städtische Gewalttat und nicht als kriegsbezogene Aktivität dargestellt.

🇦🇷Argentina
Infobae
Analytisch

Infobae beleuchtet den Vorfall aus der Perspektive der Strafverfolgung und hebt die Polizeireaktion sowie die Konfrontation mit den Behörden hervor. Aus argentinischer Distanz wird die Meldung als sich entwickelnde Kriminalgeschichte ohne tiefergehende geopolitische Einordnung behandelt, wobei der Fokus auf den operativen Aspekten des Polizeieinsatzes liegt.