Präsident Donald Trump startete am Sonntagabend einen beispiellosen Angriff auf Papst Leo XIV. und bezeichnete den ersten amerikanischen Pontifex als schwach und ineffektiv, nachdem dieser den „Wahn der Allmacht“ angeprangert hatte, der seiner Meinung nach den US-israelischen Krieg im Iran antreibt.
Die außergewöhnliche öffentliche Konfrontation zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem globalen Oberhaupt der katholischen Kirche eskalierte eine schwelende diplomatische Krise, die begann, als Leo sich als vehementer Kritiker der Militäroffensive positionierte.
Papst Leo ist SCHWACH in Sachen Kriminalität und für die Außenpolitik eine Katastrophe
Donald Trump, Präsident — Truth Social
Trumps Social-Media-Attacke folgte nur wenige Stunden, nachdem Leo einen Abendgebetsgottesdienst an der Petersbasilika geleitet hatte, bei dem er weltweite Führer dazu aufrief, Friedensverhandlungen zu verfolgen. Der Zeitpunkt war besonders pointiert – am selben Tag begannen die USA und der Iran in Pakistan direkte Gespräche während einer fragilen Waffenruhe.
Auf einer Pressekonferenz am Joint Base Andrews nach seiner Landung mit Air Force One verschärfte Trump seine Kritik am in den USA geborenen Papst.
NPR beschreibt dies als einen „beispiellosen Angriff“ und betont die historische Einzigartigkeit eines US-Präsidenten, der einen Papst angreift. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die diplomatischen Folgen und die historische Bedeutung, ohne Partei zu ergreifen.