Ein israelischer Drohnenangriff tötete am Mittwoch den Al-Jazeera-Journalisten Mohammed Wishah, als er an der Küstenstraße von Gaza-Stadt unterwegs war. Damit markiert der Vorfall einen weiteren tödlichen Angriff auf Medienpersonal trotz eines seit Monaten bestehenden Waffenstillstandsabkommens.
Der Angriff zielte auf Wishahs Fahrzeug in der al-Rashid-Straße ab, das daraufhin in Flammen aufging und sowohl den Korrespondenten als auch einen weiteren palästinensischen Passagier tötete. Wishah arbeitete seit 2018 für Al Jazeera Mubasher und berichtete von den ersten Tagen des Konflikts an.
Israel warf Wishah im Februar 2024 vor, Mitglied des militärischen Flügels der Hamas zu sein, und veröffentlichte Fotos, die angeblich ihn bei der Bedienung von Waffensystemen zeigen, die bei einer Razzia in Gaza auf einem beschlagnahmten Computer gefunden wurden. Sowohl die Hamas als auch Al Jazeera bestritten diese Vorwürfe damals.
Dies stellt eine neue und flagrante Verletzung aller internationalen Gesetze und Normen dar und spiegelt eine fortgesetzte systematische Politik der gezielten Angriffe auf Journalisten und der Unterdrückung der Wahrheit wider.
Al Jazeera Media Network — Erklärung
Der Tod ereignete sich fast sechs Monate nach Inkrafttreten eines von den USA vermittelten Waffenstillstands im Oktober, der die Gewalt in Gaza beenden sollte. Seit diesem Abkommen wurden durch israelisches Feuer mindestens 700 Menschen getötet, während Israel von vier Soldaten berichtet, die in derselben Zeit von Milizen getötet wurden.
Rahmt Wishahs Tötung als gezielte Maßnahme innerhalb einer systematischen israelischen Kampagne gegen Journalisten, betont Waffenstillstandsverletzungen und bezeichnet den Vorfall als Teil eines 'Völkermordkriegs'. Nutzt eine starke verurteilende Sprache und positioniert den Fall als Teil umfassenderer Verstöße gegen internationales Recht, was Katars Unterstützung für palästinensische Anliegen und Kritik an israelischen Militäraktionen widerspiegelt.