Die Ölpreise brachen um mehr als 16 % ein und die globalen Aktienmärkte stiegen stark an, nachdem die Vereinigten Staaten und der Iran einen zweiwöchigen Waffenstillstand vereinbart hatten, der die kritische Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder öffnet.
US-Rohöl-Futures fielen auf 94–96 US-Dollar pro Barrel, während Brent-Rohöl auf etwa 93–95 US-Dollar sank – noch immer über den Werten vor dem Konflikt. Die asiatischen Märkte erholten sich deutlich, wobei der südkoreanische Kospi um 5,8 % und der japanische Nikkei um 5 % zulegten. US-Aktienfutures stiegen um über 2 %.
Die Vereinbarung kam, nachdem Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass er geplante Angriffe auf iranische Infrastruktur aussetzen würde – im Austausch für die Zusicherung Irans, die sichere Passage durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Die Wasserstraße transportiert etwa ein Fünftel des globalen Öl- und Gashandels.
Es wird betont, dass dies nicht das Ende des Krieges bedeutet. Unsere Finger bleiben am Abzug, und sollte der Feind auch nur den geringsten Fehler begehen, wird dies mit voller Härte beantwortet.
Aussage des iranischen Obersten Nationalen Sicherheitsrats
Irans Außenminister Abbas Araghchi bestätigte, dass die Streitkräfte seines Landes während der zweiwöchigen Phase defensive Operationen einstellen würden. Die Ankündigung folgte auf Pakistans diplomatische Vermittlung, wobei Premierminister Shehbaz Sharif beide Seiten zu weiteren Verhandlungen drängte.
Rahmt die Geschichte primär durch Marktauswirkungen und diplomatische Mechanismen, wobei die temporäre Natur der Vereinbarung und die Skepsis von Analysten betont werden. Die britische Perspektive konzentriert sich auf die wirtschaftlichen Folgen statt auf geopolitische Positionierungen – ein Spiegelbild der Rolle Großbritanniens als Finanzzentrum, das sich um die Stabilität der Energiemärkte sorgt.