Pakistan hat etwa 13.000 Soldaten sowie bis zu 18 Kampfflugzeuge zur saudischen Luftwaffenbasis King Abdulaziz verlegt. Dies stellt die größte militärische Verpflichtung unter dem strategischen Verteidigungsabkommen der beiden Länder dar, das im September 2025 unterzeichnet wurde.
Die Entsendung erfolgt, nachdem iranische Angriffe diese Woche den petrochemischen Komplex Jubail in Saudi-Arabien trafen. Dabei kam ein saudischer Staatsbürger ums Leben, und kritische Energieinfrastrukturen wurden beschädigt. Drei Quellen, darunter ein hochrangiger pakistanischer Regierungsvertreter, bestätigten, dass die Truppen gezielt als Reaktion auf diese Angriffe entsandt wurden.
Sie waren nicht dazu da, jemanden anzugreifen
Hochrangiger pakistanischer Regierungsvertreter — Dawn
Der pakistanische Kontingent umfasst sowohl Kampfflugzeuge als auch Unterstützungseinheiten der pakistanischen Luftwaffe und ist in der östlichen Provinz Saudi-Arabiens stationiert. Das saudische Verteidigungsministerium bestätigte die Ankunft am Samstag und bezeichnete sie als Teil der Stärkung der gemeinsamen Verteidigungszusammenarbeit zwischen den beiden Nationen.
Laut Informationen hat Pakistan Riyadh zugesichert, dem Königreich bei der Abwehr weiterer iranischer Angriffe zu helfen. Die Entsendung sollte zudem eine mögliche saudische Vergeltung verhindern, die die laufenden Friedensgespräche mit dem Iran gefährden könnte, die derzeit in Islamabad vermittelt werden.
The Hindu stellt dies als routinemäßige Erfüllung bilateraler Verteidigungsverpflichtungen dar und betont die formalen Aspekte der militärischen Zusammenarbeit und gemeinsamen Einsatzbereitschaft. Die Berichterstattung spielt regionale Spannungen herunter und spiegelt Indiens sorgfältige Balance zwischen der Pflege der Beziehungen zu sowohl Pakistan als auch Saudi-Arabien wider, ohne sich in Konflikte im Nahen Osten verwickeln zu lassen.