Der Profigolfer Tiger Woods sieht sich Anklagen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss gegenüber, nachdem sein Fahrzeug in Florida in einen Unfall verwickelt war, bei dem sein SUV umkippte, wie Beamte der örtlichen Strafverfolgungsbehörden berichten. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als Woods' Fahrzeug die Fahrbahn verließ und mehrmals überschlug, bevor es zum Stillstand kam.
Polizeibeamte, die zur Unfallstelle fuhren, berichteten von Anzeichen von Beeinträchtigung bei dem 15-fachen Major-Championship-Gewinner. Woods wurde daraufhin an der Unfallstelle verhaftet und in eine örtliche Hafteinrichtung zur Verarbeitung gebracht. Die Anklagen stellen eine ernsthafte rechtliche Entwicklung für die Golflegende dar, die zuvor bereits mit Fragen zur persönlichen Lebensführung konfrontiert war.
Die Unfallermittlungen ergaben, dass Woods' Fahrzeug ein anderes Auto streifte, bevor es die Kontrolle verlor und umkippte. Rettungskräfte befreiten Woods aus dem umgestürzten SUV, jedoch haben die Behörden über das Ausmaß etwaiger Verletzungen keine Angaben gemacht. Die Insassen des anderen Fahrzeugs blieben bei dem Zusammenstoß Berichten zufolge unverletzt.
Dieser Vorfall markiert ein weiteres schwieriges Kapitel in Woods' turbulenter Privatlife, die frühere rechtliche Probleme und öffentliche Skandale eingeschlossen hat, die seine Profi-Golfkarriere vorübergehend unterbrochen haben. Die Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer kommen zu einer Zeit, als Woods an einer Rehabilitierung seines öffentlichen Bildes und seiner Wettkampfleistungen auf der PGA Tour arbeitete.
Die Strafverfolgungsbehörden haben keine Angaben über Woods' Blutalkoholkonzentration oder darüber gemacht, ob andere Substanzen in die mutmaßliche Beeinträchtigung verwickelt waren. Der Fall wird sich wahrscheinlich durch das Gerichtsystem von Florida bewegen, wo Woods mit erheblichen Strafen rechnen muss, darunter Führerscheinentzug, Geldstrafen und mögliche Freiheitsstrafe bei Verurteilung.