US-Präsident Donald Trump sorgte während einer von Saudi-Arabien unterstützten Investitionskonferenz in Miami für Schlagzeilen, als er die strategisch wichtige Straße von Hormuz als „Strait of Trump“ bezeichnete. Schnell korrigierte er sich und behauptete, es sei ein Fehler gewesen.

Der 79-jährige Präsident sprach auf dem FII Priority Investment Forum und umriss seine Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen mit dem Iran. Dabei betonte er, dass Teheran die entscheidende Wasserstraße für den internationalen Ölverkehr wieder öffnen müsse.

Wir verhandeln gerade, und es wäre großartig, wenn wir etwas erreichen könnten, aber sie müssen es öffnen. Sie müssen die Strait of Trump – ich meine Hormuz – öffnen. Entschuldigung, so ein schrecklicher Fehler.

Donald Trump, US-Präsident — NDTV

Trotz seiner Entschuldigung für den vermeintlichen Versprecher deutete Trump sofort an, dass der Kommentar Absicht gewesen sei. Er sagte dem Publikum, die Medien würden seine Worte genau unter die Lupe nehmen, fügte aber hinzu, dass es bei seinen Aussagen nicht viele Zufälle gebe. Dies passt zu einem Muster des Präsidenten, der während seiner zweiten Amtszeit bekannte Orte und Gebäude nach sich selbst umbenennt.

Trump hatte bereits die Umbenennung des Golfs von Mexiko in „Gulf of America“ angeordnet und mehrere Washingtoner Wahrzeichen umbenannt, darunter das Kennedy Arts Center, das nun „Trump-Kennedy Center“ heißt. Auch ein Friedensinstitut in der Hauptstadt wurde im vergangenen Jahr zu seinen Ehren umbenannt.

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NDTV berichtet sachlich über die Äußerungen Trumps und seine Behauptungen zu laufenden Verhandlungen. Das Medium geht auf Trumps Muster ein, Gebäude und Orte während seiner zweiten Amtszeit umzubenennen.

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