Ein Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe TGV kollidierte am Dienstagmorgen an einem Bahnübergang in Nordfrankreich mit einem Lkw, der militärische Ausrüstung transportierte. Dabei wurde der Zugführer getötet und 13 Fahrgäste verletzt.

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 7:00 Uhr an einem Bahnübergang in Bully-les-Mines, nahe Lille, als der mit 243 Fahrgästen besetzte TGV auf der Strecke von Dunkerque nach Paris unterwegs war. Der Zug prallte gegen den Anhänger eines Lkw, der die Gleise kreuzte.

Laut aktuellen Angaben der Präfektur Pas-de-Calais befinden sich zwei Fahrgäste noch in kritischem Zustand, während elf weitere leichter verletzt wurden. Zuvor war von 27 Verletzten die Rede gewesen.

"Fahrgäste berichteten, dass der Hochgeschwindigkeitszug acht bis zehn Sekunden lang die Hupe ertönen ließ, bevor es zum Aufprall kam"

Fahrgäste berichteten, dass der Hochgeschwindigkeitszug acht bis zehn Sekunden lang die Hupe ertönen ließ, bevor es zum Aufprall kam. Der Lkw-Fahrer wurde ebenfalls verletzt und von den Behörden festgenommen. Ob es sich bei ihm um eine zivile oder militärische Person handelt, ist noch unklar.

Die Präfektur bestätigte, dass das Fahrzeug militärisches Material transportierte, allerdings ohne äußerlich wie ein Standard-Militärlastwagen mit Tarnfarbe auszusehen. Auf Fotos, die in sozialen Medien geteilt wurden, ist das schwer beschädigte Frontteil des TGV nach dem Unfall zu sehen.

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Die spanische Berichterstattung betont die technischen Aspekte der Zugunterbrechung und der Service-Einschränkungen und spiegelt damit Spaniens eigene Erfahrungen mit Hochgeschwindigkeitsbahn-Infrastrukturen wider. Der Fokus liegt auf betrieblichen Details und Fahrgastsicherheitsprotokollen, nicht auf der militärischen Fracht.

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