Pakistan hat seine Bereitschaft erklärt, in den kommenden Tagen Friedensverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu beherbergen, da der Konflikt im Nahen Osten in seinen zweiten Monat geht und keine Anzeichen einer Abschwächung zeigt. Die diplomatische Initiative erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender militärischer Eskalation und Vorwürfen aus Teheran, Washington bereite trotz gleichzeitiger Friedensgespräche eine Bodeninvasion vor.

Nach einem Treffen regionaler Außenminister in Islamabad am Sonntag legte Pakistans Außenminister Ishaq Dar das Vermittlungsangebot seines Landes dar. An dem Treffen nahmen hochrangige Diplomaten aus Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten teil, die alle ihre uneingeschränkte Unterstützung für die pakistanische Initiative zum Ausdruck brachten.

Pakistan wäre geehrt, in den kommenden Tagen sinnvolle Gespräche zwischen den beiden Seiten zu beherbergen und zu erleichtern, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des anhaltenden Konflikts zu erreichen

Ishaq Dar, pakistanischer Außenminister — Mehrere Quellen

Der diplomatische Vorstoß steht vor erheblichen Herausforderungen, da beide Seiten maximalistische Positionen zu einer Beendigung des Konflikts vertreten. Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf wirft den Vereinigten Staaten vor, widersprüchliche Signale zu senden, und behauptet, Washington verhandle zwar über Gespräche, bereite aber gleichzeitig militärische Maßnahmen vor.

Solange die Amerikaner die Kapitulation des Irans anstreben, ist unsere Antwort, dass wir niemals Demütigung akzeptieren werden