Ein zwei Jahre alter Wolf namens Neukgu wurde am Freitagmorgen sicher eingefangen, nachdem eine neuntägige Suche Südkorea in ihren Bann gezogen und sogar das Eingreifen des südkoreanischen Präsidenten ausgelöst hatte.
Der männliche Wolf entkam am 8. April aus seinem Gehege im O-World-Zoo in Daejeon, indem er sich unter dem Zaun hindurchgrub. Aus einer lokalen Zooverwaltung entwickelte sich schnell ein nationales Drama, das Polizei, Militärpersonal, Rettungskräfte und Tierärzte in der gesamten Region mobilisierte.
Neukgu wurde am frühen Freitagmorgen auf einem Hügel nahe einer Autobahn ausfindig gemacht. Rettungsteams setzten Drohnen und koordinierte Bodensuchen ein, bevor sie das Tier erfolgreich betäuben konnten. Von den Behörden in Daejeon veröffentlichte Videomaterial zeigte, wie die Retter den sedierten Wolf aus einem Graben hoben und in einen Transportbehälter setzten.
Ich hoffe, dass niemand verletzt wird, und ich bete dafür, dass Neukgu sicher nach Hause kommt.
Lee Jae-myun, Südkoreanischer Präsident — NOS Nieuws
Die Suche gestaltete sich schwieriger als zunächst erwartet. Erste Versuche scheiterten fast, als die Behörden Neukgu auf einem Berg nahe dem Zoo sichteten, doch er entkam dem von Rettungskräften errichteten Sperrgebiet. Bei einem weiteren Vorfall versuchten sechzig Polizisten, den Wolf einzukreisen, doch er sprang über eine drei Meter hohe Mauer und verschwand erneut.
The Guardian betrachtet die Geschichte als menschliches Interessesthema, das die öffentliche Erleichterung und erfolgreiche Rettung betont und gleichzeitig in den Kontext größerer Tierschutzanliegen stellt. Ihre Perspektive hebt den Kontrast zwischen dieser erfolgreichen Festnahme und dem Tod des Pumas 2018 hervor und positioniert die Geschichte als einen Moment der Erlösung für das südkoreanische Wildtiermanagement.