Präsident Donald Trump deutete am Donnerstag an, er würde nach Pakistan reisen, falls ein Atomdeal mit dem Iran in Islamabad unterzeichnet wird. Dabei zeigte er sich ungewöhnlich optimistisch über die laufenden Verhandlungen, die unter Vermittlung der pakistanischen Führung stattfinden.
Trump äußerte sich vor seiner Abreise zum Flughafen in Nevada und Arizona auf dem Rasen des Weißen Hauses und schlug dabei einen deutlich positiveren Ton an als zuvor. Er äußerte sich zuversichtlich über die Aussichten, die Krise zu lösen, die mit den US-israelischen Angriffen vom 28. Februar begonnen hatte.
Wenn ein Abkommen in Islamabad unterzeichnet wird, könnte ich hingehen. Die wollen mich.
Donald Trump, US-Präsident — Dawn
Die Äußerungen fallen in eine Phase intensiver diplomatischer Bemühungen der zivilen und militärischen Führung Pakistans, Washington und Teheran wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Nach Gesprächen am Wochenende in Islamabad, die keine Durchbrüche brachten, könnten Verhandlungsteams beider Länder bald in die pakistanische Hauptstadt zurückkehren.
Ein von Pakistan ausgehandelter Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gilt zwar weiterhin, läuft aber nächste Woche aus. Trump deutete an, die Kampfpause verlängern zu können, falls die Verhandlungen Fortschritte machen – möglicherweise sei dies aber nicht nötig.
NDTV präsentiert die Geschichte als neutrale diplomatische Nachricht und konzentriert sich auf Trumps Aussagen, ohne eigene Kommentare einzubringen. Als Nachbar Indiens und regionaler Rivale Pakistans betrachtet die indische Presse Pakistans diplomatische Rolle mit gemischtem Interesse – weder wird sie gefeiert noch kritisiert, doch ihre regionalen Auswirkungen werden registriert.