Präsident Donald Trump verschärfte am Montag seine Drohungen gegen den Iran und warnte, das Land könnte in einer einzigen Nacht vollständig vernichtet werden, während sich die Frist bis Dienstagabend nähert. Bis dahin muss Teheran die Straße von Hormus wieder öffnen und sein Atomprogramm aufgeben.

Das gesamte Land kann in einer einzigen Nacht vernichtet werden, und diese Nacht könnte morgen Nacht sein

Donald Trump, US-Präsident — Al-Monitor

Die Ultimatumfrist endet am Dienstag um 20 Uhr Eastern Time. Danach hat Trump mit Angriffen auf iranische Kraftwerke, Brücken und andere kritische Infrastruktur gedroht. Verteidigungsminister Pete Hegseth deutete an, dass das Ausmaß der Militäroperationen dramatisch zunehmen werde. Er bezeichnete den Montag als den Tag mit dem größten Umfang an Angriffen seit Beginn des Konflikts.

"Das gesamte Land kann in einer einzigen Nacht vernichtet werden, und diese Nacht könnte morgen Nacht sein"

Heute wird der größte Umfang an Angriffen seit Tag eins sein. Morgen sogar mehr als heute

Pete Hegseth, US-Verteidigungsminister — Euronews

Der Iran lehnte am Montag einen 45-tägigen Waffenstillstandsvorschlag ab und forderte stattdessen ein dauerhaftes Ende des Krieges über diplomatische Kanäle mit Pakistan. Teherans 10-Punkte-Antwort betonte die Notwendigkeit von Garantien gegen zukünftige Angriffe und bezeichnete die vorübergehende Pause als unzureichend.

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Euronews rahmt die Geschichte als eskalierende diplomatische Krise mit klaren Zeitplänen und militärischen Details ein. Der Fokus liegt auf den prozeduralen Aspekten des Ultimatums und der formellen Ablehnung Irans über pakistanische Vermittler. Die europäische Perspektive konzentriert sich auf den strukturierten diplomatischen Prozess, ohne Partei in der Konfrontation zu ergreifen.