Die Militäroperation der Vereinigten Staaten gegen Iran tritt offenbar in ihre Endphase ein. Außenminister Marco Rubio kündigte am Freitag an, dass Washington damit rechnet, ihre Aktivitäten innerhalb weniger Wochen ohne Bodentruppeneinsatz abzuschließen.
Wir erwarten, dass diese Militäroperation innerhalb weniger Wochen ohne den Bedarf für Bodentruppen beendet wird
Marco Rubio, US-Außenminister
Der Zeitplan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Iran die strategisch bedeutsame Straße von Hormuz geschlossen hat und damit gedroht hat, Durchfahrtsgebühren für Schiffe zu erheben, die die enge Wasserstraße passieren möchten. Diese Straße wickelt etwa 20 Prozent der weltweiten Öllieferungen ab. Die Schließung hat Bedenken hinsichtlich weltweiter Versorgungsunterbrechungen und erhöhter Schifffahrtskosten ausgelöst.
Rubio deutete an, dass US-Verbündete ihre Bereitschaft zur Teilnahme an Eskortoperationen zum Schutz von Handelsschiffe durch die Straße signalisiert haben. Die internationale Unterstützung unterstreicht die weit verbreitete Besorgnis über Irans Kontrolle über diese kritische Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer verbindet.
Die Entwicklung fällt zusammen mit verstärkten diplomatischen Aktivitäten zwischen G7-Nationen, die eine gemeinsame Erklärung zur Iran-Situation verabschiedet haben und eine sofortige Deeskalation fordern. Die koordinierte internationale Reaktion spiegelt die globalen Auswirkungen von Irans Maßnahmen in der strategisch wichtigen Wasserstraße wider.