Vier Astronauten an Bord der NASA-Mission Artemis II wurden zu den ersten Menschen, die das Mondbecken Orientale mit eigenen Augen sahen. Dies markiert einen historischen Meilenstein, während sich ihr Raumschiff seiner engsten Mondbegegnung nähert.
Der gewaltige Krater, der einem Zielscheibe ähnelt und manchmal als „Grand Canyon des Mondes“ bezeichnet wird, war zuvor nur von Roboterkameras fotografiert worden. Die Besatzung fing Bilder dieser markanten Formation ein, als sie zwei Drittel ihrer 10-tägigen Reise zurückgelegt hatte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sie sich fast 322.000 Kilometer von der Erde und 132.000 Kilometer vom Mond entfernt.
Es ist sehr markant, und bisher hatten keine menschlichen Augen diesen Krater gesehen – bis heute, als wir das Privileg hatten, ihn zu betrachten.
Christina Koch, Astronautin — Kanadische Weltraumbehörde
Die vierköpfige Besatzung – die Amerikaner Christina Koch, Reid Wiseman, Victor Glover und der Kanadier Jeremy Hansen – bereitet sich auf ihre engste Annäherung an den Mond vor, die für die Nacht von Sonntag auf Montag geplant ist. Zu diesem Zeitpunkt werden sie in die „Mond-Sphäre des Einflusses“ eintreten, in der die Schwerkraft des Mondes stärker auf ihr Orion-Raumschiff einwirkt als die der Erde.
Sollte die Mission wie geplant verlaufen, könnten die Astronauten einen neuen Rekord für die größte Entfernung setzen, die je ein Mensch von der Erde aus zurückgelegt hat. Ihre Flugbahn wird sie bei der engsten Annäherung über 4.000 Meilen über die Mondoberfläche führen – deutlich höher als die Apollo-Missionen der 1960er und 1970er Jahre, die etwa 70 Meilen über dem Mond flogen.
Dawn betrachtet die Mission als bedeutende wissenschaftliche Errungenschaft und betont die historische Bedeutung der Wiederaufnahme der menschlichen Monderkundung nach Jahrzehnten. Die Berichterstattung legt den Fokus auf technische Meilensteine und die Erfahrungen der Besatzung und spiegelt Pakistans unterstützende Haltung gegenüber internationaler Weltraumzusammenarbeit und wissenschaftlichem Fortschritt wider.
CNA präsentiert die Mission aus technischer und leistungsorientierter Perspektive und hebt die Präzision der NASA-Operationen sowie die beruflichen Leistungen der Besatzung hervor. Diese Darstellung spiegelt Singapurs Position als technologiefreundliche Nation wider, die wissenschaftlichen Fortschritt und internationale Weltraumzusammenarbeit wertschätzt.
Die Besatzung hat manuelle Steuerungsdemonstrationen abgeschlossen und ihre Verfahren für den Mondvorbeiflug überprüft, einschließlich Protokollen zur Analyse und Fotografie von Oberflächenmerkmalen während ihres Mondorbits. Ihre geologische Ausbildung ermöglicht es ihnen, uralte Lavaströme und Einschlagkrater aus dieser einzigartigen Perspektive zu dokumentieren.
Die Stimmung an Bord ist ausgezeichnet
Reid Wiseman, Missionskommandant — NASA
Missionskommandant Reid Wiseman beschrieb die Erfahrung als „herkulisch“ – eine Leistung, die die Menschheit seit über einem halben Jahrhundert nicht mehr vollbracht hat. Die Besatzung begann ihren Tag mit Rührei und Kaffee, während sie Chappell Roans „Pink Pony Club“ hörte, um die Moral aufrechtzuerhalten, während sie sich in unbekanntes Terrain vorwagt.
Die Artemis-II-Mission stellt die erste bemannte Mondmission der NASA seit Apollo 17 im Jahr 1972 dar. Im Gegensatz zu früheren Apollo-Flügen wird diese Mission nicht auf dem Mond landen, sondern einen umfassenden Vorbeiflug durchführen, um Systeme und Verfahren für zukünftige Mondlandemissionen zu testen.
Noch offen ist, ob die Besatzung ihre Flugbahn für den rekordverdächtigen Entfernungsmeilenstein einhält und wie ihre einzigartigen Beobachtungen zukünftige Artemis-Missionen mit Mondlandungen prägen werden.