Israelische Streitkräfte töteten den Neffen des Hisbollah-Führers Naim Qassem in einem nächtlichen Angriff auf Beirut. Dies markiert eine weitere gezielte Tötung in dem eskalierenden regionalen Konflikt.
Ali Yusuf Harshi war sowohl persönlicher Sekretär als auch Neffe von Qassem, der die vom Iran unterstützte libanesische Miliz Hisbollah anführt. Das israelische Militär bestätigte die Eliminierung nach dem Angriff im Großraum Beirut.
Die IDF griff im Großraum Beirut an und eliminierte Ali Yusuf Harshi, den persönlichen Sekretär und Neffen des Generalsekretärs der Hisbollah, Naim Qassem.
Israelisches Militär — Straits Times
Die Tötung stellt die jüngste in einer Reihe gezielter Operationen gegen die Hisbollah-Führung dar, seit die Gruppe am 2. März in den breiteren regionalen Krieg eingriff. Die Beteiligung der Hisbollah erfolgte zwei Tage nach den Luftangriffen der USA und Israels gegen den Iran, die auf den Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei am Eröffnungstag des Konflikts folgten.
Israel hat durch gezielte Tötungen und Militärschläge systematisch die Kommandostruktur der Hisbollah geschwächt. Die Kampagne intensivierte sich, nachdem die Hisbollah im Oktober 2023 israelische Grenzpositionen beschossen hatte, um die Hamas nach Ausbruch des Gaza-Kriegs zu unterstützen.
Die Straits Times stellt dies als Teil eines breiteren regionalen Konflikts dar, der den Iran einbezieht, und betont die systematische Vorgehensweise Israels gegen die Hisbollah-Führung. Ihre Berichterstattung ordnet den Angriff in den größeren geopolitischen Machtkampf zwischen dem iranischen Stellvertreternetzwerk und dem US-israelischen Bündnis ein. Dies spiegelt Singapurs Position als neutraler Beobachter von Konflikten im Nahen Osten wider.