Amerikanische und iranische Verhandler begannen am Samstag in Islamabad direkte Friedensgespräche – die ersten hochrangigen diplomatischen Gespräche seit einem verheerenden sechs Wochen andauernden Krieg im Nahen Osten, der Ende Februar ausgebrochen war.

Vizepräsident JD Vance führt die US-Delegation an, begleitet von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Trump, sowie dem Nahost-Beauftragten Steve Witkoff. Auf iranischer Seite stehen Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf und Außenminister Abbas Araghchi an der Spitze der Delegation.

Die Verhandlungen finden im Serena Hotel in Islamabad statt und werden von einer zweiwöchigen Waffenruhe begleitet, die Pakistan am 8. April vermittelt hatte. Der Konflikt begann mit US-israelischen Angriffen auf den Iran am 28. Februar und breitete sich schnell in der Region aus, was globale Märkte erschütterte.

"Die iranische Delegation blieb voll und ganz dem Schutz der Interessen des Landes verpflichtet"

Wir schätzen das Engagement des Iran bei den Islamabad-Gesprächen. Der Premierminister bekräftigte Pakistans aufrichtigen Willen, weiterhin als Vermittler eine Rolle zu spielen, um den Schwung für greifbare Ergebnisse im Interesse des regionalen und globalen Friedens und der Stabilität zu fördern.

Stellungnahme des Premierministeramts — Dawn

Technische Ausschüsse zu wirtschaftlichen, militärischen, rechtlichen und nuklearen Fragen sind den Hauptverhandlern beigetreten. Die iranischen Staatsmedien bestätigten, dass die Gespräche nun in eine Expertenphase eingetreten sind, um technische Details zu finalisieren.

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NPR beschreibt die Gespräche als diplomatischen Durchbruch nach wochenlangen intensiven Hinterzimmerbemühungen und betont die hochrangige Teilnahme, bei der Vizepräsident Vance die Delegation anführt. Der Sender stellt die Verhandlungen als maßvolle Reaktion auf die regionale Krise dar, ohne Partei für die Ursachen des Konflikts zu ergreifen.