Tadej Pogacar sicherte sich am Sonntag seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt und egalisierte damit den Rekord für die meisten Siege in einem der prestigeträchtigsten Eintagesrennen des Radsports, der belgischen Klassiker. Der slowenische Champion attackierte 18 Kilometer vor dem Ziel und überquerte die Ziellinie in Oudenaarde mit einem Vorsprung von 40 Sekunden vor Mathieu van der Poel.

Dieser Sieg markiert Pogacars 12. Monument-Erfolg und katapultierte ihn an die zweite Stelle der ewigen Bestenliste – noch vor der belgischen Legende Roger De Vlaeminck. Nur Eddy Merckx steht mit 19 Monument-Siegen noch vor ihm.

Pogacar gehört nun zu einer exklusiven Gruppe von acht Fahrern, die die Flandern-Rundfahrt dreimal gewonnen haben, darunter van der Poel, Tom Boonen und Fabian Cancellara. Sein dominanter Auftritt folgte dem gleichen taktischen Muster wie seine Siege 2023 und 2025: ein vernichtender Solo-Angriff in den letzten Anstiegen, der die Konkurrenz chancenlos zurückließ.

"Es war ein verrücktes Rennen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, es war super schwer ab – ich weiß nicht mehr, ab welchem Kilometer."

Es war ein verrücktes Rennen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, es war super schwer ab – ich weiß nicht mehr, ab welchem Kilometer.

Tadej Pogacar — Eurosport

Der entscheidende Moment kam auf der dritten und letzten Überquerung des Oude Kwaremont, wo Pogacar sich aus der Spitzengruppe absetzte. Van der Poel konnte den Rückstand auf dem Gipfel des Paterberg, dem letzten Anstieg des Tages, auf 15 Sekunden begrenzen, doch im flachen Finale zum Ziel hin konnte er das Tempo nicht halten.

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